SINN Spezialuhren GmbH u. Co. KG - ein Firmenportrait (Die Redaktion, 27.August.2005, 08:12) Die Herstellung hochfunktionaler, technisch anspruchsvoller Uhren mit einem konkurrenz-losen Preis- / Leistungsverhältnis: das einzigartige Charakteristikum der SINN Spezialuhren GmbH u. Co. KG in Frankfurt am Main. Mit nur rund 15.000 weltweit verkauften Zeitmessern pro Jahr gilt SINN heute noch als „Geheimtip“, der allerdings unter Uhrenfreunden längst zu einer festen Größe geworden ist.
Uhren der Marke SINN gibt es seit 1961. Damals begann der Pilot und Fluglehrer Helmut Sinn in Frankfurt-Rödelheim unter seinem Namen Fliegeruhren herzustellen - instrumentelle Armbanduhren von höchster Funktionalität, die professionelle Anforderungen von Piloten perfekt erfüllten. Verkauft wurde direkt ab Werk, ohne Zwischenhandel. Werbung gab es nicht; unter den Fliegern sprachen sich der hohe Gebrauchswert, die erstklassige Qualität und das extrem gute Preis- / Leistungsverhältnis rasch herum.
Mit der Renaissance der mechanischen Armbanduhren in den letzten Jahren stieg auch das Interesse an den exklusiven Uhren aus Frankfurt. Die Instrumentellen Chronographen, die Sport- und Taucheruhren mit dem charakteristischen Markenschriftzug auf dem Zifferblatt behaupteten sich in den Vergleichstests der Fachpresse gegen die oft um ein Vielfaches teurere Konkurrenz mit den „großen“ Namen. Für das Unternehmen bei allen Erfolgen eine Phase des Umbruchs: Im Alter von 78 Jahren gab der Gründer und Namensgeber der Firma SINN im September 1994 sein Lebenswerk weiter - Dipl.-Ing. Lothar Schmidt übernahm die Firma. Der Saarländer Schmidt, bis dato Prokurist, Produktionsleiter und einer der Entwicklungsleiter der Schweizer Edelmarke IWC, konnte mit seiner Kompetenz in Entwicklung und Produktion und seiner Erfahrung bei der Einführung neuer Technologien und Materialien die entscheidenden Impulse für die Weiterentwicklung des Unternehmens einbringen.
In der Folge überraschte der „David“ unter den Uhrenmarken mit einer Reihe technischer Innovationen, die die Fachwelt - und eine wachsende Zahl von Kunden - aufhorchen ließ: Eine Taucheruhr aus Edelstahl, mit der dank Silikonöl-Füllung jede nur erdenkliche Tauchtiefe erreicht werden kann. Ein wertvoller Chronometer-Chronograph aus einer edelstahlharten, neu entwickelten 22-karätigen (!) Goldlegierung. Ein Chronometer mit einem gegenüber der Norm 20-fach erhöhten Magnetfeldschutz und extrem stoßsicherer Werkaufhängung. Ein Modell mit idealem Uhrwerk-Korrosionsschutz durch Edelgasfüllung und integrierte Trockenkapsel. Eine Schmier- und Toleranzlagentechnik, die den Lauf mechanischer Uhren von + 80° C bis - 45° C erlaubt. Die Entwicklung von Einsatz-Zeitmessern (EZM) für Spezialeinheiten von Polizei und
Bundesgrenzschutz. Jüngste Entwicklung im Hause Sinn ist neben der DIAPALâ -Technik - bei der auf eine Schmierung der wichtigsten Uhrwerk-Lagerstellen verzichtet werden kann – die Tegiment-Technologie. Hier wird durch ein spezielles Verfahren eine Oberflächenhärte bei Edelstahl von 1200 HV erreicht – die Uhrengehäuse werden somit weitgehend kratzfest. Jede Sinn-Uhr ist konsequenter Beleg für einen einzigartigen Führungsanspruch unter den „klassischen“ Uhrenherstellern: die permanente Weiterentwicklung des technisch - und oft physikalisch - Machbaren im Uhrmacherhandwerk.
Parallel dazu entwickelte sich auch das Unternehmen SINN Spezialuhren weiter: Absatz, Umsatz und Ertrag haben sich fast verdreifacht. Die Exportquote ist auf über 40 % gestiegen, weltweit sind die feinmechanischen Meisterstücke in vielen Ländern erhältlich. Seit September 1994 sind Endkontrolle und Endregulierung jeder einzelnen Uhr durch einen Uhrmacher auf einem Gangschein dokumentiert, der in Frankfurt verbleibt. Ebenfalls seit 1994 gibt es im Hause Sinn auch eine kleine Manufakturabteilung, in der wertvolle Einzelstücke in Handarbeit von Graveur- und Uhrmachermeistern hergestellt werden.
Die Mitarbeiterzahl der Firma Sinn wuchs von 14 auf 60, unter den hochqualifizierten Fachkräften sind allein 6 Ingenieure, 3 Betriebswirte, ein Physiker und 18 Uhrmacher und Uhrmachermeister. Auch den Auszubildenden wird der SINN-typische Ehrgeiz, zu den Besten zu gehören, ans Herz gelegt - mit Erfolg: schon die Uhrmacher-Auszubildenden wurden in jüngster Vergangenheit stetig Kammer- und Landesbeste ihrer Zunft.
Die Weichen für die erfolgreiche Zukunft eines der wenigen originär deutschen Uhrenfabrikanten sind also gestellt. Für echte Uhrenkenner wird sich der Erwerb einer SINN auch weiterhin mit der Freude an erlebbarer Zeit-Messung verbinden. Und mit der Gewißheit, ein handwerklich perfektes Produkt deutscher Ingenieurskunst mit oft einzigartigen technischen Detaillösungen zu besitzen - zu konkurrenzlosen Werkabverkaufspreisen. Denn auch in Zukunft wird es, abgesehen von rein informativen Annoncen in wenigen Fachmedien, keine teure Publikumswerbung zur Schaffung eines „Image“ geben. Dafür aber immer wieder neue Uhren-Ideen, auf die vorher kein kluger Kopf kam. Mit immer neuen Materialien, neuen Technologien und neuen Patentlösungen. Eben Uhren mit Sinn. (Quelle: SInn Uhren Presse) Pressekontakt zu dieser Meldung? Schreiben Sie uns. Mehr Infos zum Hersteller
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|  Bild: Die U2 - eine der Sinn Taucheruhren aus U-Boot-Stahl. (Quelle: Sinn Uhren Presse) |