Uhrenhersteller SINN übererfüllt Ausbildungsquote: Qualitätsuhren erfordern qualifizierte Mitarbeiter (Die Redaktion, 11.Oktober.2006, 08:21) In den offiziellen Zahlen zur Arbeitsmarktsituation fällt die Ausbildungsbilanz besonders negativ aus. Allein für den Herbst 2006 sagt der Bund ein Minus von 31.000 Lehrstellen voraus. Schwierig ist die Situation auch für junge Menschen, die das traditionelle Uhrmacherhandwerk erlernen wollen. Ausbildungsplätze sind in diesem Bereich besonders rar. Deshalb hat sich das Unternehmen SINN aus Frankfurt am Main entschlossen, zwei weiteren Auszubildenden ab dem 01.September 2006 einen Ausbildungsvertrag zu geben.
Trotz der nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Situation, in der sich der gesamte Mittelstand befindet, kommen bei SINN damit mittlerweile fünf „Azubis“ in den Genuss einer Ausbildung zum Uhrmacher. Das Unternehmen mit 65 Mitarbeitern weist eine Ausbildungsquote von acht Prozent auf.
„Bei uns hat eine gleichzeitige, intensive Ausbildung im traditionellen Handwerk und in moderner Technik einen ebenbürtigen Stellenwert. Auf diese Weise garantieren wir die permanente Fortschreibung unserer Qualitätsstandards. Wir fördern den eigenen Nachwuchs an Fachkräften. Und wir leisten als mittelständisches Unternehmen unseren Beitrag zum Abbau der Lehrstellenmisere“, erläutert Uhrmachermeister und Ausbildungsleiter Wolfgang D. Brauckmann die Motive.
Unter der Federführung von Geschäftsführer und Inhaber Lothar Schmidt werden bei SINN hochwertige mechanische Uhren gefertigt. Das Unternehmen beschäftigt im Produktionsbereich ausschließlich Ingenieure und gelernte Uhrmacher, viele als Meister. Die Auszubildenden lernen bei SINN, neueste Technologien mit der Kunstfertigkeit des traditionsreichen Uhrmacherhandwerks zu verbinden. Das Ergebnis sind Uhren, die sich durch gute Trageeigenschaften, einen hohen Gebrauchswert, Funktionssicherheit und Qualität gleichermaßen auszeichnen.
Wie gut die Ausbildung bei SINN ist, beweisen die besonders erfolgreichen Abschlüsse. So wurde Marius Rink in seinem Ausbildungsjahrgang 2000 Kammersieger und hat mittlerweile den Meisterabschluss absolviert. Hannelore Gleich wurde 2001 Landessiegerin im Uhrmacherhandwerk und Frau Christina Schröder erarbeitet sich den Titel im Jahr 2005. (Quelle: SINN Uhren Presse) Pressekontakt zu dieser Meldung? Schreiben Sie uns. Mehr Infos zum Hersteller
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|  Bild: Die fünf Auszubildenden von SINN und ihr Ausbildungsleiter (v.l.n.r.): Nils Hunder, Aron Kraus, Simon Hock, Vanessa Bunge, Tobias Sannig, Wolfgang D. Brauckmann. (Quelle: SINN Uhren Presse) |