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Girls`Day – Mädchen-Zukunftstag bei Sinn Spezialuhren

(Die Redaktion, 14.Mai.2006, 07:53) Sechs Frankfurter Schülerinnen verbrachten im Rahmen des Girls`Day am 27. April einen „Arbeitstag“ bei der Firma Sinn in Frankfurt am Main. Mit dieser bundesweiten Aktion, die 2006 zum 6. Mal stattfand, sollen junge Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren für ansonsten von Männern dominierte technische Berufe begeistert werden. Sinn stellt seit nunmehr 45 Jahren hochwertige, meist mechanischen Zeitmesser weitgehend in Handarbeit her. Der Nachwuchs der Zukunft bekam einen Tag lang einen realistischen Einblick in das hochmoderne Uhrmacher-Handwerk.

Der Schnuppertag bei Sinn wurde für die sechs Schülerinnen von drei Auszubildenden des Uhrmacher-Handwerks organisiert und gestaltet. Nach der Begrüßung und einer kleinen Stärkung zeigte Tobias Sannig, Auszubildender im 1. Jahr, den Schülerinnen bei einem Rundgang den Betrieb. Die Arbeitswelt bei der Frankfurter Uhren-Manufaktur ist hell und freundlich, die Ingenieure, Techniker und Uhrmacher arbeiten mit winzigen Bauteilen, oft mit der Lupe vor dem Auge. Die Ausbildung des Uhrmacher- und Graveur-Handwerks bei der Firma Sinn bietet beste Zukunftschancen. Denn das Unternehmen entwickelt sich gut und konnte bisher alle Auszubildende in ein festes Arbeitsverhältnis übernehmen. Gut ausgebildete Fachkräfte werden in ganz Europa gesucht. Sinn geht deshalb mit gutem Beispiel voran: Zu den rund 60 Mitarbeitern werden vom Sommer an 5 Auszubildende des Uhrmacher- und Graveur-Handwerks gehören. Mit einer Quote von fast 10 % liegt Sinn weit über dem deutschen Durchschnitt. Und auch die Auszubildenden aus dem Hause Sinn liegen seit Jahren ganz weit vorne: immer wieder wurden die jungen Uhrmacherinnen und Uhrmacher in den letzten Jahren als Jahrgangsbeste ausgezeichnet.

Als Paten begleiteten die Sinn-Auszubildenden Vanessa Bunge, Tobias Sannig und Nils Hunder die sechs Schülerinnen in Zweier-Teams durch den Tag. An mehreren Stationen konnten die Mädchen die verschiedenen Arbeitsschritte beim Entstehen einer mechanischen Armbanduhr mitverfolgen. Und natürlich auch mit den eigenen Händen probieren, wie sich das feine Handwerk „anfühlt“. Mit winzigen Werkzeugen und der Uhrmacherlupe vor den Augen wurde das Gravieren geübt. Es galt, auf der Rückseite einer Metallplatte den eigenen Namen einzugravieren. Das Ergebnis: Ein wirklich individueller Schlüsselanhänger – und ein tolles Erinnerungsstück! Bei der „spanabhebenden Verformung“ konnte ein feines Gewinde ins Metall geschnitten werden. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Zeit: Mit einem High-tech-Stethoskop wird der „Herzschlag“ der fertigen Uhr abgehört und der genaue Gang einreguliert. Und ganz zum Schluss wird die Wasserdichtigkeit der Uhren überprüft – sind Sinn-Uhren doch für Ihre Robustheit bekannt und typischerweise oft in härtestem Einsatz bei Piloten, Tauchern oder Bundesgrenzschutz. Bei einem ausführlichen Abschlussgespräch tauschten sich die zukünftigen und die aktuellen Nachwuchskräfte über das Erlebte aus. Die sechs Schülerinnen waren sich in ihrem Urteil einig: Faszinierend! (Quelle: SINN Uhren Presse)

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Girls`Day – Mädchen-Zukunftstag bei Sinn Spezialuhren
Bild: Mädchen entdecken die Feinheiten des Uhrmacher-Handwerks - hier beim „Einregulieren“ v. links: Sinn-Auszubildender Tobias Sannig, Lisa Elbert, Nancy Nitzsche. (Quelle: SINN Uhren Presse)


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